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Kirchenbezirk Kraichgau


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Neues aus dem Kirchenbezirk :

 

Neue Dekanin für den Kirchenbezirk Kaichgau am 11. Nov. 2016 gewählt:

Synode des ev. Kirchenbezirks Kraichgau wählt Christiane Glöckner-Lang zur Dekanin.
„Kirche im ländlichen Raum hat Zukunft"- Gottesdienst mit Prälat Traugott Schächtele.

Bereits im ersten Wahlgang wurde am Freitagabend die Nachfolge für Dekan Hans Scheffel, der im kommenden Jahr in Ruhestand geht und traditionsgemäß nicht an der Tagung teilnahm, entschieden: Die Synodalen stimmten in geheimer Wahl mit großer Mehrheit für Christiane Glöckner-Lang, Gemeindepfarrerin aus Neckarbischofsheim und bisher schon Dekanstellvertreterin im Kirchenbezirk Kraichgau. Von den 88 stimmberechtigten Synodalen (52 gewählte Vertreter der Kirchengemeinden, 25 Mitglieder von Amts wegen und 11 berufenen Mitglieder der Synode) waren 81 Synodale anwesend. Pfarrerin Glöckner-Lang erhielt 53 Stimmen, für Pfarrerin Michaela Deichl (Heidelberg) stimmten 19 Synodale und für Pfarrer Thomas Abraham (Karlsruhe) sieben Synodale, zwei enthielten sich.

Die Wahlsynode begann mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche, den Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele hielt; Bezirkskantor Werner Freiberger übernahm an der Orgel die musikalische Gestaltung. Mit dem Gleichnis vom Himmelreich nach Matthäus 13 stellte Schächtele die Möglichkeit des Menschen in den Mittelpunkt seiner Predigt, dass er sich entscheiden kann: Mit seiner Entscheidung für ein Leben unter Gottes Führung heißt es dann „Gott zuerst!". Es bedeutet auch, Verzicht auf eigene Macht und Ausrichtung auf die Mitmenschen. Es koste mutige Worte des Einspruchs und Einsatz für Rechtlose und Arme, schloss Schächtele. Zu Beginn der Tagung im Haus der Kirche unter der Leitung des Vorsitzenden der Synode Dr. Christopher Dannenmann begründete Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh seinen Wahlvorschlag für die Dekanswahl. Er dankte den drei Kandidaten für die Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Als wichtige Kriterien für das Amt des Dekans nannte er „Gesicht der Kirche zu sein", die Kirche zu repräsentieren, Personalverantwortung zu tragen und die Fähigkeit zur Kommunikation zu haben. Neben Fähigkeiten in Verwaltung und Organisation müsse auch eine geistliche Haltung und „der Blick aufs Ganze" gegeben sein. Anschließend stellten sich die drei Kandidaten persönlich vor und in drei getrennten Fragerunden nutzten die Synodalen die Möglichkeit, sich ein Bild von ihrer Vorstellung über die Gestaltung der Kirche in Zukunft zu machen. Dabei wurde deutlich, dass die einzelnen Kirchengemeinden die gestellten Aufgaben nicht alle alleine bewältigen können, sondern in enger Vernetzung in Regionen und im Austausch der Angebote die unterschiedlichen Zielgruppen erreichen können. Kirche müsse im öffentlichen Leben präsent sein und der Einsatz von Ehrenamtlichen in der Kirche müsse geschätzt und gefördert werden, forderten die Kandidaten.

Nach Bekanntgabe des klaren Wahlergebnisses für Pfarrerin Glöckner-Lang durch den Vorsitzenden Dr. Dannenmann war die Reihe der Gratulanten groß. Landesbischof Cornelius-Bundschuh dankte für die umfangreiche Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der Wahlsynode und beschloss diese mit einem Segensspruch.

Text : Herbert Hess

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2014 - Nr. 2  PDF - Bericht

Schuldekan Gunnar Kuderer ist Bezirksbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit. Siehe auch Haus der Kirche - Schuldekan  

Claudia Ewald - ist die Bezirksjugend-Referentin für den Kirchenbezirk Kraichgau
Email: claudia.ewald@kbz.ekiba.de  -  Ihr Büro ist im Haus der Kirche

Kirchenbezirk Kraichgau

Was ist der Ev. Kirchenbezirk Kraichgau?

Der evangelische Kirchenbezirk Kraichgau versteht sich als evangelische Kirche in der Region und will das Profil der Kirche in diesem Gebiet klar herausarbeiten.

Der Kirchenbezirk Kraichgau hat ungefähr die Ausdehnung des alten Landkreises Sinsheim bis zur Kreisreform Anfang der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts. Diese lokale Tradition hat das Zusammenwachsen der beiden Kirchenbezirke erleichtert. Er reicht von Mühlhausen-Tairnbach im Westen bis Bad Rappenau-Heinsheim im Osten und von Reichartshausen im Norden bis Eppingen-Mühlbach im Süden. Bald nach der Fusion haben wir vier Regionen nach den Himmelsrichtungen gebildet: Norden (alle Gemeinden nördlich von Sinsheim), Westen (die Stadt Sinsheim mit ihren Ortsteilen und die westlichen Gemeinden), Süden (Eppingen und Umgebung), Osten (Bad Rappenau und Umgebung).

46 selbstständige Kirchengemeinden bilden den Kirchenbezirk. Der Stellenplan umfasst 28 Pfarrstellen, zwei Gemeindediakonenstellen, eine Bezirksjugend-referentenstelle, eine Bezirkskantorenstelle und zwei Kantoren in Eppingen (60%) und Bad Rappenau (60%), eine gemeinsame Stelle in der Erwachsenen-bildung mit dem KB südliche Kurpfalz.

Das Diakonische Werk Rhein-Neckar hat eine Außenstelle in Sinsheim und diese wiederum eine in Eppingen.

Der Kirchenbezirk ist gut eingebunden in die kommunale Struktur und in das gute Miteinander in der Ökumene. Da ist er im Werden und muss in der Zukunft deutliche und klare Akzente setzen, dass er eine einladende und für die Region sich einsetzende evangelische Kirche ist. Eine der großen Herausforderungen ist der Mentalitätswechsel innerhalb der Gemeinden. Der Auftrag der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums an alle. Eine an diesen Auftrag gebundene Kirche ist eine, die im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung wachsen will. Dieses Wachsen zielt auch auf die Glieder der Kirche. Es ist ein notwendiger Perspektivenwechsel vorzunehmen, dass das kirchliche Handeln nicht ausschließlich an die Menschen auszurichten ist, die sich zur „Kerngemeinde" zählen, sondern an Menschen, die des Evangeliums bedürfen, also an Menschen mit ihren Fragen und Nöten.  Darum muss Kirche eine einladende Kirche sein und ansprechend von Gott sprechen, der will, dass allen Menschen geholfen werde.

Informationen über Kirchenbezirke allgemein:

„Der Kirchenbezirk vereinigt eine bestimmte Anzahl von Gemeinden eines zusammengehörigen Gebietes zur gegenseitigen Unterstützung in ihrem Dienst und zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Der Kirchenbezirk soll sich in einer eigenständigen Lebens- und Dienstgemeinschaft auswirken und entfalten.
In unmittelbarer Verantwortung für den kirchlichen Auftrag in den Lebensbereichen seines Raumes kann der Kirchenbezirk eigene Dienste und Einrichtungen schaffen und neue Arbeitsformen kirchlichen Dienstes entwickeln. Der Kirchenbezirk fördert die Verbundenheit der Gemeinden mit der Landeskirche, sowie den kirchlichen Werken und Einrichtungen. Er pflegt die ökumenischen Beziehungen der Gemeinden und des Kirchenbezirks zu anderen christlichen Gemeinschaften in seinem Bereich.

Weitere Informationen finden Sie im Visitationsbericht des Kirchenbezirks aus dem Jahre 2012: 
Text: Simon Böhls

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